ZeitungsMeinungen

LIEBLINGSPLÄTZE

Süddeutsche Zeitung vom 06. August 2013
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Münchner Merkur vom 30. Juli 2013
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B5 aktuell - Kultur vom 29. Juli 2013
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Abendzeitung München online vom 25. Juli 2013
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Süddeutsche Zeitung vom 13. Februar 2013
Vorankündigung zu LIEBLINGSPLÄTZE
von Franziska Gerlach
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Hort der vogelfreien Dinge

Süddeutsche Zeitung vom 15. Oktober 2012

aus „Kunstsuche im Keller“
Berichterstattung über „Kunst in Sendling“ von Franziska Gerlach

 

{...} Gelegenheit zum Austausch haben Künstler und Besucher nicht nur in den Ateliers, sondern auch vor dem Supermarkt in der Alramstrasse. Dort präsentieren Ines Honsel und Oliver Haffner ihre Mitmachaktion, die sie „das Magazin der vogelfreien Dinge“ nennen. „Die Leute können hier Gebrauchsgegenstände abgeben, die sie nicht mehr benötigen“, erklärt Initiatorin Honsel und nimmt einer Mittvierzigerin einen aufblasbaren Gummimund aus der Hand. „Ein Geschenk einer besonders humorvollen Freundin aus England“, erklärt die Frau, während Honsel das gestiftete Objekt zu einer gestifteten orangefarbenen Gießkanne und einem Plüschpapagei in einen Einkaufswagen steckt. Wenn genug zusammen gekommen ist, wollen die Künstler daraus eine Skulptur bauen. Und zwar gemeinsam mit jedem, der Lust darauf habe, wie Honsel betont: Sie deutet auf die gesellige Herrenrunde am Betontisch einige Meter weiter, die dort meist die Tage verbringt. {...}

 

HALLO münchen vom 24. Oktober 2012

„Sendling, Hort für Vogelfreie“

SENDLING Was haben ein Müslilöffel, ein Lampenschirm aus Kunstbrillianten, ein historischer Koffer ohne Griff, eine undichte Gieskanne, ein ziemlich bunter Regenschirm, ein Nachtlicht mit Entchen und eine Blumenübertopf gemeinsam? Sie alle befinden sich derzeit auf der Grünfläche in der Alramstrasse, kunstvoll ineinander verkeilt, gestapelt, vernetzt und verklebt. Jeder Gegenstand erzählt seine ganz eigenen Geschichte im "Hort der vogelfreien Dinge", der Kunstinstallation der "Sendlinger".

"Die Sendlinger", das sind Ines Honsel und Oliver Haffner. Das Künstler-Duo hat die Installation im Rahmen von "Kunst in Sendling" gemeinsam mit Bürgern entwickelt: " Es wurden über 75 Gegenstände gebracht, darunter skurille Sachen wie ein großer Bierzähldeckel, eine große Maus, ein Flipperautomat oder ein Adventskalender in Tannenbaumform", sagt Honsel. All diese Objekte seien bedeutungsfrei und hätten vielleicht nie eine Bedeutung gehabt. Und dennoch sei es eine Art Abschiednehmen von den Dingen, die man nicht mehr brauche. "Man löst sich von Sachen, die man vielleicht viele Jahre zuhause hatte und führt sie einer anderen Bedeutung zu, um sie in einem gemeinschaftlichen Kunstwerk neu zu definieren." {...}